Dienstag, 26. Juli 2016

Eine schöne Geschichte 3 starker Frauen - ,,Die Ungehörigkeit des Glücks" von Jenny Downham [REZENSION]

http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Downham_JDie_Ungehoerigkeit_des_Gluecks_164319.jpg
  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (22. Februar 2016)




Pressestimmen

"Mit Mary hat die Autorin eine unvergessliche, zutiefst berührende Figur erschaffen, deren Abenteuerlust von jeder Seite sprüht." (Daily Mail)

„Könnten Bücher leuchten, bräuchte man hier keine Nachttischlampe.“ (Myself)

„Wenn Sie wie ich alles meiden, das mit dem Etikett „Frauenunterhaltung“ versehen ist, sollten Sie bei Jenny Downhams Roman unbedingt eine Ausnahme machen. Es ist ein Buch über Lebenslust und den Mut, Verrücktes zu wagen.“ (emotion)

„Ein Juwel der Literatur – ein Roman wie „Die Ungehörigkeit des Glücks“ ist ein Geschenk an die Leser.“ (literaturmarkt.info)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jenny Downham war Schauspielerin, bevor sie mit ihrem ersten Roman Bevor ich sterbe einen Weltbestseller schrieb. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in London.


Klappentext: 
Aktuell und zeitlos zugleich, zutiefst menschlich und authentisch – einfach große Frauenunterhaltung.


Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …

 

Meine Meinung:

Am Anfang kam ich so gar nicht mit Jenny Downham's Schreibstil klar und kam mit dem Lesen nicht so voran, was sich später aber gelegt hat. Die Autorin hat die Protagonistinnen Katie, Caroline und Mary so gut dargestellt, dass sie einem sofort ans Herz gewachsen sind. Vor allem Mary. Jenny Downham bringt dem Leser die Auswirkungen von Alzheimer an den Betroffenen, aber auch an den Angehörigen näher. Was ich ziemlich interessant finde, weil ich das Glück habe, dass noch niemand aus meiner Familie daran erkrankt ist und ich mir so nicht richtig viel dazu vorstellen konnte. Was auch noch ziemlich spannend ist, sind die ,,Familiengeheimnisse" oder eher alte Familiengeschichten, von denen Katie nichts wusste, die nach und nach aus der Vergangenheit ausgekramt wurden und somit ans Licht kamen. Homosexualität wird von der Autorin auch noch thematisiert und dazu die Anfeindungen in der heutigen Gesellschaft, vor allem bei Jugendlichen (in der Schule etc). Jenny Downham hat mit ,,Die Ungehörigkeits des Glücks" eine rührende Geschichte über drei starke Frauen geschrieben, die sich ähnlicher sind als sie denken. 
Das Cover ist jetzt nicht das schönste, aber es geht ja um den Inhalt und der hat definitiv überzeugt! :)

Von mir bekommt das Buch 4,5 von 5 Sternen!

,,Paris für Liebhaber" von Olivier Magny [REZENSION]

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag (25. Juli 2016)
Es tut mir so leid, dass die Rezension jetzt erst Online kommt. Eigentlich hatte ich vor die Rezension bereits am Samstag zu posten, aber mein Laptop spielt bei dem Wetter total verrückt. Dazu bin ich kleiner Tollpatsch gestern auch noch elegant die Treppe hinuntergeglitten, aber keine Sorge es ist noch alles dran. Auch wenn sich einige Körperteile in Schlümpfe verwandelt haben. Wie dem auch sei, hier ist endlich die Rezension zu ,,Paris für Liebhaber" von Olivier Magny! :)

Pressestimmen

„Mit spitzer Zunge macht sich der Pariser Autor über seine eigenen Landsleute lustig. Sehr unterhaltsamer Blick in die Seele der Stadt.“ (People)

„Dieses Buch beschreibt alles, was das Leben mit den Parisern und als Pariser so einzigartig macht.“ (Von Frau zu Frau)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Olivier Magny hat BWL studiert und ist ausgebildeter Önologe. Nach einigen Jahren in Kalifornien gründete der gebürtige Pariser 2004 eine Firma, die Weinproben in aller Welt anbietet und Interessenten in die Kunst der Weinlehre einführt. Inzwischen hat er über 50.000 "Schüler" unterrichtet. 2010 eröffnete er seine eigene Wein-Bar Ô Chateau in Paris, wo er regelmäßig anzutreffen ist.


Inhalt:

 Alles, was Sie schon immer über Pariser wissen wollten, aber nicht zu fragen wagten!


Sie wollen Paris kennenlernen, wie es wirklich ist? Sie wollen die Stadt jenseits der Klischees entdecken? Sie wollen die Tricks und die wichtigen Sätze lernen, um selbst echte Pariser zu blenden? Dann ist dieses Buch genau das richtige für Sie! Es beschreibt alles, was das Leben mit den Parisern und als Pariser so einzigartig macht. Olivier Magny ist ein Eingeborener und in der Stadt der Liebe aufgewachsen. Mit viel Witz und Ironie gibt er uns in seinem Buch nützliche und unbezahlbare Insidertipps und verrät uns alles, was einen richtigen Pariser ausmacht.

(Quelle: Amazon) 

Meine Meinung:

Das Cover ist schön gestaltet und allgemein ist das Buch schön illustriert. Am Ende jedes Kapitels, welche z.B. >>Putain<<, >>Verlan<<, >>Ausländerinnen<<, etc. heißen, steht ein ,,Praktischer Hinweis" und ein ,,Sagen sie es auf pariserisch", was mich manchmal echt zum schmunzeln gebracht hat, weil es echt lusti geschrieben ist.. Ich finde es gut, dass der Autor so Ironiegeladen und auch kritisch über seine 'Landsleute' schreibt, denn auch er ist Pariser.
Paris ist bekannt für dessen Modewelt, Kunstwelt und natürlich für all die schönen Sehenswürdigkeiten, aber hier lernt man Paris von ganz anderen Seiten kennen, denn laut Olivier Magny trägt der richtige Pariser lieber schwarz als eine richtige Farbe wie z.B. rot. Rot ist für den ,,echten" Pariser ein richtiges NO-GO!!! Trotzdem ist der Pariser stilsicher. Natürlich sind nicht alle Pariser gleich, aber es geht hier ja auch um die ,,richtigen ECHTEN Pariser". :) Meist kritisiert er aber eher die ,,erhabenere" Gesellschaft (Menschen die denken sie seien etwas besseres und müssten sich deshalb hervorheben), mit all ihren Vorurteilen gegenüber denen die nicht so sind wie sie. Die eben keine ,,echten" Pariser sind (Provinzler oder auch Chinesen, laut Magny). Alles in einem ist das Buch ganz in ordnung. Das Buch wird jetzt nicht meine Empfehlung der Woche, aber wer ein totaler Frankreich bzw. Paris Fan ist, sollte schon mal reinschauen. Manche Dinge sind echt interessant, die der Olivier da schreibt! :)

Von mir bekommt das Buch 3 von 5 Sternen.